DxBxSx - Ihr! Alle! Immer! CD

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Ob sich die Jungs nun Drei Bier Später, Die Berliner Strolche oder Drive By Shooting nennen ist eigentlich völlig wumpe! DxBxSx liefern auf ihrem zweiten Album astreinen Stonerrock mit deutschsprachigem Gesang, der mit der Wucht von Motörhead und dem Straßenrotz von Ton Steine Scherben daher kommt, wem diese Mischung zusagen könnte, der muss hier zuschlagen! Mit It's so Berghain ist ihnen auch der Anti-Hipster Song des Jahres geglückt!!! Geil!
Wir haben die letzten limitierten Exemplare in rotem Vinyl!


Elektrohasch 2013


Tracklist:

01:Ihr! Alle! Immer!
02:Tick Tick Tick
03:Keine halben Sachen
04:Die Fahrt wird lustig
05:120 Ruhepuls
06:Liebesgrüße nach Neukölln
07:Echte Männer
08:Panik schieben
09:Action Moni
10:Sie warden sagen
11:It's so Berghain
12:Fressen, Schlafen, Glotze an!

....und das schreibt die Fachpresse:

Rocktimes

Ach, kiek mal! Sind dit nicht DxBxSx? Oder ausjeschrieben Driving By Shooting? Oder heißen die doch Drei Bier Später? Oder Die Berliner Strolche? Dicke Bullen Stinken? Egal, diese Berliner Combo spielt harten, punkigen 70er-Jahre Blues Rock, den sie selbst als Vermengung von
Black Sabbath, Black Flag, Motörhead, MC5 und Tone Steine Scherben bezeichnen. Und so isset ooch! DxBxSx gibt es schon seit 2001 und auch auf ihrem neuesten Longplayer "Ihr! Alle! Immer!" dröhnen sie mit herrlich dreckigem und ungeschminktem Blues Punk Rock aus den Boxen, der mit Fuzz Rock und Stoner Rock-Anleihen angereichert ist. Dazu gibt es eindeutig zweideutige Texte mit mal mehr, mal weniger subtilen Anspielungen, die dem Hörer mit der charmant berlinerischen Schnoddrigkeit und dem unverwechselbaren Witz der Hauptstadt an den Kopf geschleudert werden.
Sänger Tom 'Angel' Haarbrücker rotzt und bretzelt die Texte im stachligen Punk Rock-Stil hinaus mit einem Schuss Rio Reiser in der Stimme. Haarbrücker und Bassist Timo Tolkmitt schrammeln nicht nur irgendwelche einfach zu spielenden Powerchords wie viele Punkbands, sondern flechten Riffs, Soli und andere stilbildenden Elemente aus dem Blues, Rock'n'Roll und Stoner Rock ein, ohne sich in körperverkrümmender Verspieltheit zu verstricken. Und Schlagzeuger Steven Scherler zimmert maßgerecht und eindrucksvoll das entsprechende Fundament dafür.
Das Cover von "Ihr! Alle! Immer!" imitiert das Layout und die populistischen Schlagzeilen der auflagenstärksten deutschen Tageszeitung. Ihr wisst schon: Die mit den tausend überlebensgroßen Buchstaben. Und auch der Text des Titeltracks ist eine Aneinanderreihung typischer vorurteil- und klischeebehafteter Überschriften dieses ekelerregenden Käseblattes. Musikalisch pendeln viele Nummern auf der Scheibe wie "Tick Tick Tick" und "Keine halben Sachen" zwischen tanzwütigem Stoner Rock und derbem Rock'n'Roll. "120 Ruhepuls" behandelt mit beißender Berliner Juxnote und einem stark an den Ramones-Klassiker "Blitzkrieg Bop" erinnernden Gitarrenriff das dauerhaft hohe Erregungsniveau vieler Menschen unserer Zeit. "Liebesgrüße aus Neukölln" mit seiner ungewöhnlich langen, aber keine Sekunde langweiligen Spielzeit von über fünfeinhalb Minuten überrascht erfrischend nicht nur mit einem Tempowechsel im Mittelteil, sondern auch mit wohl dosierten Orgelklängen. "Action Moni", ein höhnisches Loblied auf rockende Rentner, verwurstet den Troggs-Hit "Wild Thing", von dem am Ende aber lediglich die Refrain-Pelle übrigbleibt. In dem Uptempo-Schinken "It's so Berghain" wird sich mal eben über Yuppiegesellschaften ausgekotzt, das Stoner-Monster "Fressen, Schlafen, Glotze an!" mit endlosem Schlagzeug-Outro schildert Arbeitsscheuheit und Lebensmüdigkeit in einem.
So gesehen ist "Ihr! Alle! Immer!" also ein Konzeptalbum, auch eins über Berlin ("Liebesgrüße nach Neukölln", "It's so Berghain"), aber vor allem eine Abrechnung mit unseren Gesellschaftsverhältnissen und dem System und allem was DxBxSx daran anstinkt, ohne belehrend oder gar peinlich zu klingen. Alltägliche Beobachtungen werden mal in trocken verarschenden und mal in nicht sofort zu durchschauenden Kommentaren, aber stets in kraftvollen Worten erzählt.
An Christi Himmelfahrt, `tschuldijung: Am diesjährigen Vatertach - quasi vorjestern - bin ick selber uff'm Hafen Rock-Festival uff St. Pauli (Hafengeburtstach Hamburg) janz zufällich Zeuje der Spiel- und Schlagfertigkeiten dieset formidablen Berliner Trios jeworden. Während der Himmel noch leicht flennte, versprühten die Jungs uffa Bühne trotzdem 'ne strahlende Spielfreude - und schon kam die Sonne wieda raus. Und et soll ja tatsächlich Leute jeben, die DxBxSx mit Kraftklub vergleichen, wa? Weltfremder könnte man ja echt nicht sein, wa?! Nüscht jejen Kraftklub, aber die beeden kann man ja nu wirklich nicht mit'nander vergleichen! DxBxSx kredenzen herrlich rotzig-erdige Mucke, ohne besonderen Schnickschnack und ohne sich zu verstellen, um nach dem nächsten größten Hit zu suchen. Blues Punk, der fetzt und stimmt, das dit ma klar is!


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