SpringtOifel - 30 Jahre beste Ware DoCD

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Hier bieten die Maineldroogs um Olaf, ein Best Off ihrer gesamten Schaffensphase dar, und das auf einer amtlichen Doppel-CD mit 46(!) Titeln! Komplett neu remastert kann das 30jährige Jubiläum ordentlich zelebriert werden. Neben Vortex wohl die dienstälteste deutsche Oi! Kapelle!

Puke Music 2012

Tracklist:

01 Stiller Zecher
02 Russische Nacht
03 Wünsch dir was
04 Schubiaks
05 Lässige Hunde
06 Bierdosentwist
07 Beiz'
08 Binding
09 Lilly & Johnny
10 Allein
11 Sex & Ska
12 Galgenbaum
13 Lustige Stiefel
14 Mainz geht unter
15 Handbrems'
16 Oi!-Konzert
17 Gestern Abend
18 Sex, Droogs & Rock'n'Roll
19 'S Bierlied
20 Das lustige Giftgaslied
21 Zinnsoldat
22 Heller & Bratzen
23 Halligallidrecksauparty
24 Knallt bald
25 Stehbierhalle
26 Treppenhaus
27 Auf's Maul
28 Weinachtslied
29 Im alten Jahr
30 Geist aus der Flasche
31 Auf Ihr Brüder
32 Skinheadgirl
33 All'doot
34 Horde Wilder
35 Wir sind Mainzer
36 Blauer Klaus
37 A & P
38 Backe, backe, Kuchen
39 Das Männlein
40 50 Mann
41 Ebsch Bois
42 Mr. Hyde
43 Schwamm
44 Holiday In Guatabamo Bay
45 Mond über Mainz
46 Als ich ein kleiner Junge war




und das schreibt die Fachpresse:


...moloko plus....

Diese Rezension zu Papier zu bringen, wird mir extrem schwerfallen, pflege ich doch zu den Mainzeldroogs ein äußerst ambivalentes Verhältnis. Vom ersten Tape 1984 an habe ich mir immer alles zugelegt, was Olaf, Paule und ihre wechselnden Mit-Musikanten da so veröffentlichten – nicht immer aus purer Begeisterung, sondern eben auch aus Solidarität gegenüber und zu einer Band, die speziell in den dunklen 80ern die Oi!-Fahne ohne braune Schmutzflecken hochhielt. Und damit ziemlich allein auf weiter Flur war (Kombos wie Stromberg Polka oder Vandalen haben ja leider nicht viel zustande gebracht und sind somit folgerichtig ziemlich unbekannt geblieben). Erstmals in Augenschein nehmen konnte ich sie im Februar 1987 im Allgäuer Burgberg, das war ein in jeder Hinsicht denkwürdiger Abend. Vorläufiger Höhepunkt aus meiner Sicht dann die 91er LP „10 Jahre Satanische Takte“, die musikalisch deutlich gereift wirkt gegenüber dem aus heutiger Sicht doch leicht rumpeligen Oi-Punk der Anfangsjahre.

„Inhaltlich“ muß man den Rheinland-Pfälzern ja eine gewisse … ähhh …. Beständigkeit attestieren, seit geschlagenen 30 Jahren geht’s um Bier, Party, Mainz 05, Lokalpatriotismus, Boots & Braces und artverwandte Themen aus dem Glatzenleben.

Irgendwann in den 90ern erlahmte dann allerdings mein Interesse, da gab es einfach viel mehr interessante Sachen, die dann auch qualitativ vielleicht doch die Nase vorne hatten, zumal die keineswegs aufgesetzte aber doch irgendwie penetrante Dauerfröhlichkeit meinem westfälischen Naturell ohnehin nicht gerade entspricht. Großes Manko der Band (und ich weiß, dass ich mir da jetzt viele Feinde mache) war und ist Olafs Stimme, denn dass Oi!-Shouter nicht unbedingt singen können müssen, versteht sich von selbst, aber das Fehlen jeglicher Variabilität im Stimmbereich ist langfristig doch etwas ermüdend.

Ich erinnere mich, wie ich 1996 beim Wuchten der entbehrlichen Doppel-Ten-Inch „5 Mainzeldroogs in Berlin“ ins Plattenregal doch leicht verdutzt war, als ich bei dieser Gelegenheit feststellen mußte, bereits sechs LPs der Jungs zu besitzen. Hinzu kamen später zwar von der Idee her nicht verkehrte, aber mich persönlich kalt lassende Dinge wie eine LP mit Bundeswehrliedern. Auch live war das nicht mehr das, was mich vom Hocker riss, diese Dosenbier-Verteilungsnummer war dann irgendwann doch irgendwie albern geworden und zudem entsinne ich mich dunkel an Auftritte, bei denen Timing und Zuordnung der Musikanten untereinander doch arg zu wünschen übrig ließ. Dass man mit „Weck, Worscht & Oi“ dann 1999 ein richtig gutes Album eintütete, ist somit damals völlig an mir vorbeigegangen, da habe ich mich irgendwie um andere Acts gekümmert.

Auch die Kinderliederplatte registrierte ich nur noch am Rande, erst als ich anno 2007 höchst euphorische Kritiken zu „Engelstrompeten und Teufelsposaunen“ las, gab ich den wackeren Toifeln endlich mal wieder eine Chance – und siehe: es gefiel mir (wieder).

Jetzt also zum Jubiläum ein wilder Parforceritt durch geschlagene 30 Jahre Sex, Droogs & Rock’N’Roll und auch wenn ein befreundeter Fußballkollege am Samstag zu mir meinte „46 Songs auf einer „Best of“? So viele gute Stücke haben die doch gar nicht … „ muß man doch ehrfürchtig den Pork Pie ziehen, denn das ist mal echt `ne Leistung.

Allerdings ist es ebenso eine Leistung, eine Doppel-CD mit ca. 160 Minuten Moi!nzelsound durchzustehen, irgendwann wird’s nämlich einfach zuviel der guten Laune. Und ja: diese Stimme … .

Von den sechs Punkten ist einer für die „Lebensleistung“!

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